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Eindhoven, 13. Mai 2026 – Tibo Energy hat die ISO 27001:2022-Zertifizierung erhalten. Die Zertifizierung umfasst den gesamten Geschäftsbetrieb von Tibo Energy, einschließlich der cloudbasierten EMS-Plattform, die Energiedaten für Industriekunden verarbeitet und optimiert. Die Entscheidung, die eigene Informationssicherheit unabhängig validieren zu lassen, folgt auf die zunehmende Digitalisierung und verschärfte europäische Regulierung im Energiesektor. Damit liefert Tibo den formalen Nachweis, dass die Steuerungssysteme und Energiedaten seiner Industriekunden strukturell geschützt sind.
Tibo Energy setzt KI-gesteuerte Software ein, um dezentrale Energienetze zu steuern und zusätzliche Netzkapazität für Unternehmen in Industrie, Bauwesen und Transport zu erschließen. Dabei verarbeitet das Unternehmen große Mengen operativer Energiedaten, steuert Anlagen in Echtzeit und verwaltet sensible finanzielle Verbrauchsdaten. Informationssicherheit ist damit fester Bestandteil des täglichen Betriebs. Angesichts der beschleunigten Digitalisierung der Energiewende ist der Sektor zunehmend Ziel von Cyberkriminalität. Für große Industriekunden ist eine nachweisbare Informationssicherheit mehr und mehr Voraussetzung, um Systeme überhaupt an die Energieinfrastruktur anbinden zu können. Die ISO 27001-Zertifizierung belegt, dass Tibo diese Risiken strukturell beherrscht.
Was ISO 27001 für Kunden bedeutet
In den vergangenen sechs Monaten hat Tibo ein vollständiges Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) nach dem Standard ISO 27001:2022 aufgebaut. Das System umfasst Risikobewertungen, Sicherheitsrichtlinien und Vorfallmanagement und wurde durch ein externes Audit von Brand Compliance validiert. Für größere Geschäftspartner und Unternehmenskunden ist diese Zertifizierung zunehmend eine zwingende Voraussetzung bei der Lieferantenauswahl. Informationssicherheit im Energiesektor wandelt sich von einem Differenzierungsmerkmal zu einer Grundanforderung für die Anbindung von Systemen und die Zusammenarbeit innerhalb von Energieinfrastrukturen. Die Konformität mit dem Standard bringt Tibo zudem in eine gute Ausgangslage gegenüber den strengen Rahmenvorgaben des kommenden Cyber Resilience Act und des AI Act, die beide im Sommer 2026 in Kraft treten.
Energiesicherheit unter Druck
Die wachsende Abhängigkeit von Technologie innerhalb der Energieinfrastruktur macht Informationssicherheit zu einer gesellschaftlichen Priorität. „Die Energiesicherheit in den Niederlanden steht unter Druck. Neben der Netzüberlastung werden Energieunternehmen zunehmend Ziel von Cyberangriffen“, sagt Remco Eikhout, CEO von Tibo Energy.
„Wir verwalten die Energiesysteme unserer Kunden und geben ihnen die Sicherheit, die sie in unsicheren Zeiten brauchen. Unsere Kunden vertrauen uns ihre Energiedaten an, und diese Zertifizierung belegt, dass wir diese Verantwortung ernst nehmen. In einem Energiesystem, das immer digitaler und komplexer wird, wirkt sich die Zuverlässigkeit dieser Daten unmittelbar auf die Versorgungssicherheit aus.“
Über Tibo Energy
Tibo Energy entwickelt KI-gesteuerte Software für Industrie- und Gewerbekunden und hilft ihnen, mehr Netzkapazität zu erschließen, den Energieverbrauch zu optimieren und die Energiewende zu beschleunigen. Gegründet 2022 von Remco Eikhout, Jeroen Althusius, Josh Mengerink, Linda Zandt-Sloot und Bram Cappers, umfasst das Team inzwischen 30 Mitarbeitende und arbeitet von Eindhoven aus. Seit dem Start der Plattform Ende 2023 verwaltet Tibo Energy die Energieinfrastruktur von über hundert Standorten für Kunden wie Lidl, Intratuin und Vanderlande und liefert flexiblen Energieeinsatz, niedrigere CO₂-Emissionen und intelligentere Infrastruktur.
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